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Aktuelles Grußwort der Ersten Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Barbara Bogner

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unser wunderschöner Sommer neigt sich nun langsam dem Ende zu – und wir sind vor großen Unwettern, Überflutungen und Hagelschlägen, obwohl der Sommer so heiß war, mal wieder verschont geblieben. Auch die Trockenheit war nicht so schlimm wie letztes Jahr. Das ist nicht selbstverständlich und das sollte uns ein wenig demütig und dankbar sein/werden lassen.  Jetzt hoffen wir mal, dass unsere Landwirte es schaffen, die Ernte gut einzubringen und unsere Wiesen, Äcker und Fluren in Ordnung zu halten. Genau diese Arbeit – die Pflege der Felder um unsere bebauten Ortschaften herum – macht bei uns in der Gemeinde einen großen Teil der Lebensqualität aus.

Nutzen Sie diese Fluren und auch unsere Wälder mit ihren bunten Blättern im Herbst zur Erholung und ausgiebigen Spaziergängen. Aber bitte bleiben Sie (auch mit Ihren Tieren) auf den Feld- und Waldwegen, leinen Sie Ihre Hunde auf Strecken mit Leinenpflicht und den Wäldern an und respektieren Sie das Eigentum oder die Pachtflächen unserer Bauern und Waldbauern, indem Sie es zwar nutzen, aber eben nur an den Rändern und Wegen betreten. Genießen Sie so die Schönheit unserer 12 Ortsteile.

Ihre Barbara Bogner

Und für Gedichte-Liebhaber – so wie ich es bin:

Das Apfeljahr

 

Der Apfel war nicht gleich am Baum. 
Da war erst lauter Blüte. 
Da war erst lauter Blütenschaum. 
Da war erst lauter Frühlingstraum 
und lauter Lieb und Güte.   

Dann waren Blätter grün an grün 
und grün an grün nur Blätter. 
Die Amsel nach des Tages Mühn', 
sie sang ihr Abendlied gar kühn - 
und auch bei Regenwetter.   

Der Herbst, der macht die Blätter steif. 
Der Sommer muss sich packen. 
Hei! Dass ich auf dem Finger pfeif: 
Da sind die ersten Äpfel reif 
und haben rote Backen!   

Und haben Backen bunt und rot 
und hängen da und nicken. 
Und sind das lichte Himmelsbrot. 
Wir haben unsre liebe Not, 
dass wir sie alle pflücken.      

Und was bei Sonn und Himmel war, 
erquickt nun Mund und Magen 
und macht die Augen hell und klar. 
So rundet sich das Apfeljahr. 
Und mehr ist nicht zu sagen.   

Von  Hermann Claudius