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Aktuelles Grußwort der Ersten Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Barbara Bogner

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es ist schon komisch, wenn am Ort in der warmen Jahreszeit fast gar nichts mehr los ist, oder? Das Argeter Seefest, das Sauerlacher Weiherfest stünden an - aber: „Moi wieda nix heier!“ Da bleibt uns nur die Hoffnung auf nächstes Jahr. Die Organisatoren der Feste - unsere Argeter und Sauerlacher Burschen - möchte ich bitten: Haltet durch, bleibts beieinander, damit‘ s wieder losgeht, wenn‘s wieder losgehen kann.
Und nun zu einem immer v.a. im Sommer auftretenden Thema - die Freizeitfläche an unserem Jugendzentrum: Das Jugendzentrum wird betrieben vom Kreisjugendring. Diese stellt für die offene Jugendarbeit auch das Personal und hat zu den Öffnungszeiten des JUZEs auch den Zugriff auf das Gebäude UND DIE FLÄCHE. Den Anweisungen des Personals ist Folge zu leisten. Sie nehmen - in den Tagen und Stunden, wenn sie vor Ort sind - ihr Hausrecht wahr. Das ist ihre Aufgabe.
Genauso ist es in den Ferien. Hier übernimmt der Kreisjugendring an elf Ferienwochen die Ferienbetreuung v.a. für unsere Grundschulkinder. Während dieser Betreuungszeiten - etwa 8-16 Uhr - steht das Gelände dem KJR zur Verfügung und ist für weitere Gruppen gesperrt, auch wenn‘s hart ist! Wir haben uns bei der Errichtung vor nun schon mehr als zehn Jahren entschieden, das Gelände offen und nicht hinter Gittern verschwinden zu lassen, damit auch andere Gruppen, die gerne skaten oder einen Treffpunkt suchen, sich dort (aber eben außerhalb der JUZE-Öffnungszeiten) dieses Gelände aufhalten können. Dies bitte ich auch für die Sommerferien zu beachten!
Und alle anderen jugendlichen Nutzer bitte ich: Nehmt euer Zeug, das ihr mitbringt auch wieder mit, entsorgt es anständig und hinterlasst das Aufräumen nicht den anderen, die nach euch kommen ... Dreck, Papier, Flaschen, Scherben und Zigarettenkippen liegen lassen, ist NICHT COOL, sondern unsolidarisch und „gratlerhaft“ - und es beschränkt euch selbst sehr in eurem Freizeitverhalten, weil wir ja andauernd hinter euch her fahren müssen, euch stören, Kameras aufhängen, die Polizei aktivieren um zu erfahren, wer da auf öffentlichen Flächen Unsinn betreibt, etc. Das wollen WIR nicht und auch IHR nicht, oder?
Und übrigens: Öffentliche (Grün-) Flächen sind auch kein Partygelände, wo man laut Musik macht und die Anwohner stört! Wir in Sauerlach leben eigentlich schon seit jeher nach dem Motto: Leben und leben lassen! Da gehört zum einen Toleranz dazu - aber auf der anderen Seite auch respektvoller Umgang mit seinen Mitmenschen.
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, bitte machen Sie Ihre Sprösslinge mal wieder darauf aufmerksam, dass Flaschen entsorgt oder zurückgegeben werden sollten, Müll in den Mülleimer gehört und man einfach keine Sachen auf öffentlichen Flächen zurücklässt - vielleicht hilft es ja!
Und wenn mir dann unsere Bauern erzählen, was sie alles in ihren Wiesen und Äckern finden und dass Sie ganze Bierkästen beim Häckseln mithäckseln und sie dann Stunden damit beschäftigt sind, die Scherben aus den Äckern und Wiesen zu entfernen, dann stimmt irgendwas bei uns nicht mehr! Aufräumen und entsorgen ist Teil des Klimaschutzes - und der sollte uns allen wichtig sein!

Ihre
Barbara Bogner