Panel öffnen/schließen

Aktuelles Grußwort der 1. Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Barbara Bogner (Foto: Fotostudio Reidinger)

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Sie wissen ja seit langer Zeit, dass wir durch unseren Wertstoffhof eine fantastische Möglichkeit haben, (fast) all unsere Dinge in Sauerlach los zu werden, die wir nicht mehr brauchen. Noch dazu verdient die Gemeinde durch die Sammlungen der Wertstoffe und deren Vermarktung Geld, welches bei hervorragender Trennung Ihnen selbst durch geringere Müllgebühren wieder zu Gute kommt.  In den letzten Jahren konnten wir daher die Müllgebühren zwei Mal deutlich senken. Und im Vergleich mit vielen anderen sind wir eine Vorzeigegemeinde, die sehr wenig Restmüll der Verbrennung zuführen muss.

 

Dennoch denke ich mir alle zwei Wochen wieder -und da nehme ich mich selbst nicht aus: Es ist unglaublich, wie viel reiner Verpackungsmüll  von uns Gemeindebürgern eingekauft wird und wie viele Gelbe Säcke dadurch alle zwei Wochen an die Straßen gelegt/gehängt werden. Ich möchte Sie bitten, machen Sie mit und vermeiden Sie Verpackungsmüll! Kaufen Sie Früchte lose und ohne Tüte, nehmen Sie Dinge, die offen angeboten werden, nehmen Sie für Wurst und Käse auch mal eine eigene Plastikbox mit, damit nicht nochmal ein oder zwei Tüten über die schon verpackte Wurst zum Verschließen gewickelt werden. Ich bin mir sicher, wenn wir da alle zusammen helfen, dann werden wir ganz schnell die Anzahl der Gelben Säcke auf unseren Gemeindestraßen verringern können – und wir sparen Rohstoffe.

 

Warum das Müllthema diesen Monat mein Thema für Sie ist: Ich musste in einer Reportage hören und sehen, dass etwa ein Drittel des Plastikmülls weltweit im Meer versenkt wird, was natürlich schlimmste Auswirkungen auf die Meeresbewohner hat. EIN DRITTEL? – Sollten wir diese Verpackungsmenge nicht einfach einsparen? Bei kurzer Überlegung müsste das ganz leicht gehen. Wir Sauerlacher können natürlich nicht die Welt verändern, aber wir können einen Beitrag zum Leben und Zusammenleben (auch mit Tieren) leisten. Plastiktüten werden ja schon restriktiver verkauft und das geht auch! Man nimmt einfach eine Tasche oder einen Einkaufskorb mit. Wer sich zurück erinnert – früher war das immer so! Und irgendwo müssen wir ja anfangen – warum nicht einfach in der Gemeinde Sauerlach.

 

Ihre

 

Barbara Bogner